Ein neuer Ansatz für Langlebigkeitsforschung
Diese Kohorte stellt eine frühe Implementierung der Forschungsinfrastruktur von Rejuve.AI dar, die einer breiteren öffentlichen Einführung vorausgeht. Diese Einführung ist geplant, während On-Chain- und Skalierungskomponenten entwickelt werden, um größere Studienvolumina zu unterstützen.
Die Longevity Biomarkers Competition
Der Longevity Biomarkers Competition fungiert als erste praxisnahe Anwendung des IRLDB-Protokolls. Damit wird demonstriert, wie Langlebigkeitsforschung unter den Bedingungen der realen Welt durchgeführt werden kann und dabei gleichzeitig wissenschaftliche Strenge gewahrt bleibt.
Teilnehmerdaten und kontinuierliches Tracking
Die Teilnehmer unterziehen sich standardisierten Tests zu definierten Zeitpunkten und tragen longitudinal Daten über die Rejuve App zwischen den Bewertungen bei. Zu den Messungen gehören blutbasierte Biomarker, epigenetische Uhren, metabolomische Profile, physiologische Daten von tragbaren Geräten sowie strukturierte Fragebögen, die Funktion, Verhalten und Umgebung erfassen.
Ökologische Validität und Selbstexperimentierung
Dieser Ansatz ermöglicht eine konsistente Vergleichsbasis, während die ökologische Validität gewahrt bleibt. So wird festgehalten, wie Individuen tatsächlich leben, trainieren und sich im Laufe der Zeit anpassen. Darüber hinaus bietet er einen strukturierten Rahmen für Selbstexperimentierung, der Datenqualität, Sicherheit der Teilnehmer und informierte Zustimmung priorisiert.
Eröffnungsgipfel und Diskussionen
Der Wettbewerb wird von einem Eröffnungsgipfel am 7.–8. Februar begleitet, bei dem führende Persönlichkeiten aus der Altersforschung, klinischer Langlebigkeit und translationaler Wissenschaft zusammenkommen. Darunter Eric Verdin, Andrea Maier sowie andere internationale Forscher und Praktiker. Auch Organisationen wie XPRIZE, das Buck Institute for Research on Aging und das Biomarkers of Aging Consortium sind beteiligt.
Gesundheitsspanne versus Lebensspanne
Ein zentrales Thema des Gipfels ist die laufende Debatte im Bereich der Langlebigkeit über die Gesundheitsspanne versus die Lebensspanne als primäres Ziel von Interventionen. Die Diskussionen erkunden die These, dass eine bedeutende Verlängerung der Lebensspanne notwendigerweise eine erhaltene oder verbesserte Gesundheitsspanne impliziert. Dabei sollten regenerative und schadenbehebende Ansätze keine Zeiträume des Verfalls verlängern.
Neue Therapien und Untersuchungsergebnisse
Zusätzlich werden Themen behandelt, wie neue und teilweise nicht validierte Therapien in der Praxis genutzt werden und wie Kliniken, Verbraucher und Forscher solche Interventionen angehen können, um Lernen, Datenaustausch, Sicherheit und Autonomie der Teilnehmer zu maximieren.